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Post aus GAUCHY

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53. Saison

In Greiz, Zeulenroda-Triebes und Berga sind die Narren los

( Auszug aud der OTZ vom 05.02.18)

Greiz/Zeulenroda-Triebes/Berga. Mit heißen Rhythmen der Band Swagger wurde das närrische Volk zum Auftakt des Schürzenballes der Greizer Faschingsgesellschaft (GFG) in der Kurt-Rödel-Halle vorgeglüht. Mit den Gongschlägen, Konfetti-Kanone Lucie und dem Einmarsch samt Prinzenpaar Mario I. und Heidi I., das einen turbulenten Abend mit Kussfreiheit versprach, startete das Programm mit dem Motto „Antike Helden – seh’n die Greizer selten“. Bevor die Weidaer Gast-Showtänzer ein wahres Feuerwerk zündeten, stellten sich die GFG-Kinder mit ihrem Gardemarsch vor. Auf ihrer Zeitreise zu den Göttern des Olymps strapazierten die „GFG-Brother’s“ mit ihrem Sketch, der auch Greizer Lokalpolitiker aufs Korn nahm, die Lachmuskeln. „Party in Griechenland“ titelte der Kinder-Showtanz, der ebenso gut ankam wie der turbulente Tanz der Gladiatorinnen der Teenies. Gleich drei Mädchen wirbelten beim Mariechenmedley über die Bühne und präsentierten sich als einer der Höhepunkte des Programms, genauso wie die Bütt der Urgräzerin „Liesbeth“, alias Yvonne Schwabe. Mit dem Showtanz Kleopatra verabschiedete sich die Garde, bevor die Männer die Helden der Antike präsentierten. Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Ouzolied“ und dem Finallied klang der Schürzenball aus.

Dass Karnevalisten streiken, dürfte so ziemlich einmalig sein. Diesen Spaß erlebten die Besucher, als die Akteure des Obergrochlitzer Karnevalsvereins (OKV) in der Turnhalle des Greizer Ortsteiles mit roten Westen und Trillerpfeifen die Bühne eroberten. Schließlich ging es ihnen um „wichtige“ Forderungen wie Freibier oder die Freistellung von der Arbeit während der Faschingszeit samt Lohnausgleich. Mit ihren neuen Stützstrümpfen hatten sich die Männer aufgehübscht und wurden vor vollem Saal ebenso gefeiert wie die Gardemädchen oder die Kindergarde. Undenkbar ist der Obergrochlitzer Fasching ohne Büttenreden. Den Auftakt machte „Claudia, die Schöne“, die manchen Gag aus ihrem turbulenten Eheleben erzählte. Der „Junglehrer Yanick“ beklagte sich stellvertretend für alle Deutschlehrer über den Lehrermangel. OKV-Urgestein „Katharina“ beklagte sich über ihren pubertierenden Sohn, dem schon das Aufstehen und das Waschen schwerfällt.

Konfettiparty in Zeulenroda

In Berga huldigten die Mitglieder des Berg’schen Carnevalsvereins den Idolen ihrer Jugend, wobei es sich, je nach Alter, um höchst unterschiedliche handelte. So kamen in dem rund zweistündigen Programm von Nils Holgersson und seinen Wildgänsen, über das Schnatterinchen, Herr Fuchs und Frau Elster, bis hin zu Harry Potter oder den Figuren aus den Tributen von Panem viele Figuren zu ihren Ehren. Geprobt hatten die Bergaer Narren dafür zum Teil schon seit Wochen, was man dem Programm auch ansah. Vor allem die Tänze von Teenie- oder Prinzengarde, wie auch die der Frauen vom Elferrat konnten durch ausgefeilte Choreographien und fantasievolle Umsetzungen restlos überzeugen.

 

Christian Freund / 05.02.18 / OTZ

53.Saison

Bernd Polster für unermüdlichen Einsatz geehrt

CDU-Landtagsfraktion würdigt im Erfurter Kaisersaal ehrenamtliches Engagement von 68 Thüringerinnen und Thüringern – Bernd Polster aus Berga/E. gehört zu den Geehrten

ERFURT/GREIZ. Dass der Präsident eines Karnevalsvereins Spaß verstehen muss, versteht sich von selbst. Nicht umsonst werden die Auftritte von Bernd Polster, Präsident des Bergaer Carnevals-Vereins 1965, vom Publikum in jeder Saison
Dass er sein Vereinsschiff aber auch durch manch` schwere See zu steuern weiß, hat der 64-Jährige in den zurückliegenden knapp 25 Jahren an der Vereinsspitze oft unter Beweis gestellt. „Ohne ihn,“ das unterschreiben nicht nur die Bergaer sondern auch Landtagsmitglied Christian Tischner (CDU) gern, „wäre der 80-köpfige Verein nicht das, was er jetzt ist „.
Erst in diesem Jahr hatte sich der BCV in der Elsterstadt ein neues Domizil suchen und herrichten müssen. Querelen mit der Stadtverwaltung provozierten diese Entscheidung. 2000 Arbeitsstunden investierten die Karnevalisten aus Berga in den Um- und Ausbau der ehemaligen Bowlingbahn, die sie aus der Vereinskasse finanzierten.
Ein Schritt, der die Zukunft des Vereins sichert. „Und der Kleinstadt im Landkreis Greiz ein abwechslungsreiches kulturelles Leben erhält, denn hier tanzen und spielen 80 Akteure vom Kind bis zum Rentner mit“, betont Christian Tischner, der den Carnevalspräsident aus seinem Wahlkreis zur Ehrung im Kaisersaal vorgeschlagen hat.
Bernd Polster lebt für seinen Verein und investiert unzählige Stunden seiner Freizeit. Seinem Organisationstalent verdanken die Bergaer übrigens auch eine großartige 750-Jahr-Feier, die 2016 mit einem großen Festumzug mit historischen Kostümen und einem fulminanten Höhenfeuerwerk tausende Zuschauer ins Elstertal zog.

Bernd Polster gehört zu den 68 Thüringerinnen und Thüringern, die Mittwochabend im Erfurter Kaisersaal für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste um das Gemeinwohl geehrt wurden.
Bereits zum 15. Mal dankte die Landtagsfraktion der CDU auf diese Weise den Frauen und Männern, die durch ihren unermüdlichen freiwilligen Einsatz das Leben in Thüringen einfach lebens- und liebenswerter machen. Aus dem Wahlkreis Christian Tischners (CDU) wurde ebenfalls Gabriele Ratzer, Ortsvorsitzende der Landfrauen aus Vogelgesang,geehrt.

Mit einer emotional sehr einfühlsamen Sonderehrung wurden in diesem Jahr die Organisatoren der Aktion „Gemeinsam für Lasse“ bedacht, dank deren Hilfe ein Stammzellspender für den leukämiekranken Jungen aus Erfurt-Stotternheim und zwei weitere an Krebs erkrankte Patienten gefunden werden konnte. Die Laudation dazu hielt die Ehrenpräsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Dr. Dagmar Schipanski.

Pressemitteilung Kathrin Schulz, Persönliche Mitarbeiterin Wahlkreisbüro MdL Christian Tischner @24.11.2017