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ein Nachschlagewerk für alle Narren und Narrhalesen
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Brauchtum

Warum der Karneval am 11.11. um 11.11 Uhr beginnt

Einige Wissenschaftler sehen bei der Zahl Elf einen Zusammenhang zu den Anfangsbuchstaben der Worte „Egalité, Liberté, Fraternité", dem Motto der französischen Revolution. Doch es gibt noch andere Erklärungen, warum sich ausgerechnet die Elf als Zahlensymbol für den Karneval durchgesetzt hat.

 

Andere vermuten die Wurzeln etwa in dem alten Narrenspruch „Ey lustig fröhlich“, der erstmals 1381 auf einem Siegel in Kleve nachgewiesen wurde.

Der Karnevalsauftakt im Trauermonat November geht zurück auf griechische, römische und germanische Traditionen. Im November gedachte man der Götter, die für die Gaben des Herbstes, vornehmlich den Wein, zuständig waren.

In der gallischen Kirche bereitete der Advent nicht auf Weihnachten, sondern auf das alte Hauptfest Epiphanie vor. Der Advent war eine Fastenzeit, die am Martinstag begann und 56 Tage dauerte. Zu diesem Termin waren zudem auch Pacht und Zins fällig, gleichzeitig wechselte das Gesinde.

 

                                         

 

Über Entstehung und Bedeutung des Elferrates

Entstehung

Der Begriff wurde mit der Rheinischen Karnevalsreform 1823 eingeführt und hat seine Wurzeln in der Besetzung der linksrheinischen Region durch Frankreich nach der Französischen Revolution. Französisch wurde Amtssprache, es galten französische Gesetze und Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Revolution hatte dies aber auch die Bürgerrechte gebracht, mit einer gewissen Redefreiheit und einer Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz. Mit der Niederlage Napoleons hatte dieses ein Ende, und es kam zur Restauration des Absolutismus. In Mainz waren die Österreicher und Preußen gemeinsam die Militärmacht. Köln, die einst freie kaiserliche Reichsstadt, kam gänzlich unter preußische Herrschaft.

Die Elf im Elferrat......

 

                             18.05.09                               ganzen Text lesen

Woher kommt die närrische Zahl 11 ?

Am 11.11. um elf Uhr elf starten die Jecken und Narren am Rhein ins neue närrische Jahr. In Mainz geschieht dies durch die Proklamation auf dem Balkon des Elzer Hofes. Dann zeigen sich die Narren erstmals für kurze Zeit wieder in ihren bunten Uniformen und Kostümen. Das ist auch schon die erste Begegnung mit der Narrenzahl, die auch in Vereinswappen wie etwa in dem des MCV auftaucht.

 

 

           18.05.09                                                 ganzen Text lesen

Der Unterschied zwischen Fasching und Carneval

Fasching

Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen vaschanc und vaschang auf. Etymologisch[1] leitet sich Fasching, Vaschang vom „Fastenschank“ her, also dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der damals noch strengen Fastenzeit. Darauf verweist auch die mittelniederdeutsche Form vastgang, beziehungsweise die (spät)altnordische Form fostugangr für den Beginn der Fastenzeit. Die Angleichung an Wörter mit -ing ist deutlich jünger.

Vom Fasching spricht man vor allem in Altbayern und Österreich (östlich des Arlbergs) im bairischen Sprachraum. In Sachsen und Brandenburg finden sich zwar verbreitet Karnevalsvereine, das Brauchtum an sich bezeichnet man regional jedoch auch als Fasching. Auch im norddeutschen Raum ist Fasching vielerorts die vorherrschende Bezeichnung für die närrischen Tage.

 

                                                                22.04.09     den ganzen Text lesen

Zeitlicher Verlauf

Beginn

Rheinischer Karnevalsumzug in Koblenz

Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in den deutschsprachigen Ländern traditionell der Dreikönigstag.

Seit dem 19. Jahrhundert finden in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, ab 11:11 Uhr einzelne Veranstaltungen statt, zu denen insbesondere die Vorstellung des Prinzenpaars gehört. Hintergrund ist, dass auch das Geburtsfest Christi bereits kurz nach dessen Fixierung im Jahr 354 eine vorangehende 40-tägige Fastenperiode vorsah, vor deren Beginn man - wie vor Karneval - ebenfalls die später verbotenen Fleischvorräte aufzuzehren pflegte (Gansessen am 11. November, dem Martinstag)....

 

 

                                                      22.04.09    den ganzen Text lesen